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Tipps für Alleinerziehende

Alleinerziehend zu sein heißt nicht, plötzlich einer Randgesellschaft anzugehören, denn Sie stellen mittlerweile einen großen Teil unserer Gesellschaft dar! Natürlich ändern sich einige Dinge, manches wird schwieriger und wie immer hat auch diese Lebensform ihre individuellen Vor- und Nachteile. Ihre Familie ist jedoch nicht halb leer, sondern noch immer halb voll und mit der richtigen Einstellung wird es Ihnen gelingen, das beste aus der Situation zu machen, um trotz aller Probleme ein glückliches Leben zu führen.

Die Grundeinstellung

Sehen Sie Ihre Situation als positive Herausforderung und nicht als Katastrophe - geben Sie den Schattenseiten, die zweifelsfrei da sind, nicht zu viel Raum. Es ist viel besser, ein selbstbestimmtes Leben allein zu führen als in einer kaputten Beziehung stückweise zu Grunde zu gehen. Konzentrieren Sie sich auf die großen Chancen für den Neuanfang, malen Sie sich im Kopf aus, wie Ihr Leben zukünftig aussehen soll.

Loslassen und der Blick nach vorn

Lassen Sie die Vergangenheit hinter sich. Sie können Sie schlicht und einfach nicht mehr ändern. Es ist vollkommen egal, was irgendwann einmal Schlimmes passiert ist, denn Sie haben nicht den Hauch einer Möglichkeit irgendetwas davon zu ändern oder rückgängig zu machen.

Doch die Gegenwart, die können Sie gestalten und genauso die Zukunft, die können Sie positiv beeinflussen und Ihre Wünsche wahr werden lassen. Deshalb konzentrieren Sie sich ausschließlich darauf, was Sie wollen (die schöne Zukunft, die finanzielle Unabhängigkeit, den tollen Wunsch-Partner, etc.) und nicht auf das, was sie nicht wollen! Egal ob Sie sich auf Positives oder Negatives fokussieren - Sie werden es bekommen. Jeder Spitzensportler kann nur gewinnen, wenn er sich den Sieg vorstellen, ihn visualisieren kann - er hat das Siegertreppchen längst im Kopf bestiegen, bevor er an den Start geht. Nur mit dem Blick auf das Ziel kann er erfolgreich sein, nicht mit negativen Gedanken an das Scheitern im Training oder dem letzten Wettkampf.

Deshalb entscheiden Sie sich fürs Positive, für die Zukunft - und zwar jetzt! Stöbern Sie unbedingt in den Bücherempfehlungen - Bücher wie LOA - Das Gesetz der Anziehung oder Bestellung beim Universum können Sie zusätzlich unterstützen, genau das zu erreichen.

Nicht alles alleine machen, Kontakt suchen

Wenn man als Alleinerziehender alles alleine machen will, kann es sehr schwierig werden. Nutzen Sie deshalb die Hilfen, die möglich sind, nur kein falscher Stolz. Suchen Sie Kontakt zu anderen alleine erziehenden Elternteilen und binden Sie Familie, Freunde, Bekannte, Verwandte, Eltern von Freunden der Kinder. Sprechen Sie mit Ämtern über Beihilfen und organisieren Sie sich Ihre Umfeld. Sie werden dann nicht das Gefühl haben, ganz alleine dazustehen. Ziehen Sie sich nicht zurück in Ihr Schneckenhaus, sondern nutzen Sie die Partnerbörsen, um neue Menschen kennen zu lernen. Dort kann man nicht nur nach dem Lebenspartner, sondern auch nach neuen Freunden für Freizeit, Sport oder geistigen Austausch suchen.

Trennung/Scheidung

Falls Sie noch in einer maroden Beziehung hängen, dann hören Sie gut auf Ihre Seele, ob Sie das wirklich Wollen. Auch den Kindern zu liebe sollten Sie nie an etwas festhalten, was nur auf Leid, Zerstörung oder Gewalt basiert. Den Kindern können Sie ohnehin nichts vorspielen, und man hat herausgefunden, dass das Alter relativ wenig Einfluss auf den Schmerz der Trennung hat. Abwarten bis die Kinder größer sind hilft demnach nichts. Einzig die Zeit der Pubertät ist ungünstig, weil hier ohnehin schon ein Abnabelungsprozess im Gange ist. Hören Sie auf Ihre Seele und treffen Sie eine Entscheidung. Für den Fall einer unvermeidlichen Scheidung gibt es eine eigene Seite, speziell für dieses Thema.

Love it, change it or leave it!

Auf Deutsch: egal welche Sorgen, Zweifel oder Probleme Sie gerade bezüglich Ihrer Gefühle, einer Sache oder Ihres Handelns haben, betrachten Sie es neutral aus diesen drei Perspektiven:

Love it - liebe es

Kann ich die Situation lieben, ist es das, was ich mir von Herzen wünsche? Können Sie sich zumindest damit anfreunden und vielleicht doch irgendetwas Gutes daran finden, das Glas halb voll sehen? Wenn  Sie die Frage, ob Sie die Situation lieben oder positiv sehen können nicht mit einem klaren Ja beantworten können, dann geht’s direkt zu ...

Change it - ändere es

Wenn Sie die Situation nicht lieben können, dann fragen Sie sich, ob Sie sie ändern können. Oftmal liegt es an einem selbst, die notwendigen Veränderungen einzuleiten, endlich zu handeln. Wenn Sie die Sache aktiv und positiv ändern können, dann handeln Sie! Ansonsten bleibt nur ...

Leave it - verlass es/lass es los

Wenn Sie es weder lieben noch ändern können, dann lassen Sie es los, lassen Sie das Problem hinter sich damit es keinen Raum mehr in Ihrem Leben einnehmen kann. Schneiden Sie alte Zöpfe ab und schaffen Sie Platz für Neues.

Diese simple aber effektive Methode kann helfen, das Problem klarer und neutraler zu betrachten, die richtige Entscheidung für sich selbst zu treffen und somit alles zum Besseren zu wenden.

Beispiel: Sie haben ein unzuverlässiges, altes Auto, das ständig defekt ist und Sie sprichwörtlich im Regen stehen lässt. Können Sie es lieben? Hmm, vielleicht hängen Sie wirklich so stark an ihm, dass Sie mit Freude hinnehmen, immer wieder auf den Abschleppdienst zu warten, zu spät zu Terminen zu erscheinen usw. Dann lieben Sie es wirklich. Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass Sie jedes mal kurz vorm explodieren sind, weil es immer zum aller ungünstigsten Moment passiert und teure Werkstattaufenthalte nach sich zieht. Also lieben geht nicht, deshalb: change it. Eine wenn auch sehr teure Reparatur oder Generalüberholung könnte das Auto wieder flott machen, damit könnten Sie die Situation ändern. Das Problem wäre beseitigt, Sie hätten wieder Freue an Ihrem Auto. Doch die Repartur ist vielleicht so teuer, dass sie ökonomisch gar nicht mehr sinnvoll bzw. das Risiko zu groß ist, dass danach etwas anderes kaputt geht. Vielleicht haben Sie auch gerade gar nicht die finanziellen Mittel. Also leave it: Sie trennen sich vom Auto, auch wenn sie soviele schöne Erinnerungen damit verbinden. Der Wagen muss weg und Sie fahren erstmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder besorgen sich einen neuen, was am Ende günstiger ist, als permanente Reparaturen.

Jede der drei Varianten kann für Sie die Richtige sein! Welche, das können nur Sie selbst entscheiden. Sich jedoch auf Dauer einzureden, nur schmerzende Situationen zu lieben, macht sicherlich selten glücklich. Es ist aber nicht immer so einfach loszulassen wie bei einem materiellen gut wie dem Auto im Beispiel. Bei Beziehung sind change it oder gar leave it deutlich komplizierter. Dennoch ist das sprichwörtliche Ende mit Schrecken oftmals sinnvoller als ein Schrecken ohne Ende.

Vorteile sehen

Nach einer Trennung gibt es durchaus auch Vorteile. Die Arbeit im Haushalt reduziert sich mitunter deutlich und man kann seine Interessen, Hobbys oder neu gesteckte Ziele viel intensiver verfolgen. Nutzen Sie die vorhandenen Möglichkeiten und Freiheiten auf eine positive Weise, lesen Sie die Bücher, die Sie schon immer lesen wollten, fangen Sie mit einer Sportart an, nachdem der Couch-Potato nicht mehr da ist. Ob Sie fotografieren wollen, malen, sich weiterbilden, sich ganz viel mit Ihrem Kind beschäftigen, mit der besten Freundin telefonieren, ein ausgiebiges Wellness-Bad genießen, Musik hören oder im Wohnzimmer tanzen - tun Sie es! Tun Sie, was immer Ihrer Seele gut tut.

Die Magische-halbe-Stunde

Versuchen Sie weiterzukommen, denn Stillstand wird schneller zum Rückschritt, als Ihnen lieb sein kann. Arbeiten Sie an sich und Ihrer Zukunft, selbst wenn es täglich nur eine halbe Stunde ist. Das sind etwa 14 Stunden im Monat, etwa 180 Stunden im Jahr, die Sie dadurch ganz für Ihr Weiterkommen investiert haben. Ihnen fehlt es an Ruhe? Machen Sie Yoga oder fangen Sie an zu meditieren.

Ihnen fehlt es an Schul- bzw. Ausbildung? Buchen Sie VHS-Kurse oder qualifizieren Sie sich per Fernstudium. Vergessen Sie die 1000 Ausreden, es nicht zu tun. Fokussieren Sie sich darauf, was Sie erreichen wollen, was Sie dafür tun müssen und handeln Sie. Jetzt..

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